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Ammerseebahn Kbs 985

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Einstellung Fahrkartenverkauf im Bahnhof Schondorf

Zum 31.Mai 2016 wird der Fahrkartenverkauf am Bahnhof Schondorf eingestellt.

Fahrkarten können in Kaufering, oder im Reisebüro Weltenbummler in Türkenfeld bezogen werden.

Oder in den Zügen der BRB, was sehr leicht ist.

Oder im Internet bei der BRB oder DB

Angaben lt. Aushang am Bahnhof Schondorf

 

Schienenersatzverkehr

Z. Zt. kein SEV bekannt.

 

Zugschild Alwin Reiter
Abschiedsfahrt Zuglaufschild
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Zeitraffer
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BRB / transdev

  • 28.09.1930: Der TSV Geltendorf bestritt in Utting ein Spiel, das mit 3:1 verloren wurde. Die Anfahrt von Geltendorf nach Utting fand mit der Bahn statt.
  • 15.07.1938: Auflösung der Reichsbahndirektion Innsbruck. Die Strecken wurden zu den Direktionen Augsburg, München, Linz und Villach zugeordnet. Augsburg deshalb, da die Strecke von Augsburg - Geltendorf - Weilheim - Murnau - Garmisch - Mittenwald nach Innsbruck eine Hauptbahn war, genauso wie München - Garmisch - Innsbruck
  • 22.05.1945: Nach Beendigung des 2. Weltkrieges konnte am 22.05.1945 der reguläre Bahnbetrieb am Augsburger Bahnhof wieder aufgenommen werden und wurde von den amerikanischen Besatzungsmacht reglementiert. So konnten ab diesem Datum wieder die regulären Fahrten nach München, sowie nach Garmisch-Partenkirchen - über die Ammerseebahn angeboten werden.
  • Mai 1950: Die Deutsche Bundesbahn setzt zum Beginn des Sommerfahrplans 1950/51 probeweise je fünf Schienenomnibusse in den Eisenbahndirektionen Augsburg und Hamburg ein.
  • 1955: Auf der Strecke München-Geltendorf wurde mit Dampflokwendezüge gefahren. Hauptsächlich waren S3/6 (18er) im Einsatz.
  • 31. März 1955: Das Ausbesserungswerk in Augsburg wird aufgelöst.
  • 1956: Das neue Spitzensignal wird zunächst für Nebenbahnen eingeführt und soll die Sicherheit an unbeschrankten Bahnübergängen weiter verbessern. Es besteht aus drei weißen Signallaternen in Form eines großen lateinischen A an der Spitze aller Lokomotiven, Triebwagen und Schienenomnibusse, die diese Nebenbahnen befahren.
  • Aufgrund dieser drei Lichter besteht bei einem Kraftfahrer nun kein Zweifel mehr, dass sich dem Übergang ein Zug nähert und nicht etwa ein anderer Kraftwagen auf einer parallel zu der Bahnlinie verlaufenden Straße
  • 03. Juni 1956: Die Deutsche Bundesbahn hob die 3. Wagen-Klasse auf, nachdem bereits am 7. Oktober 1928 die einheitliche 4. Wagen-Klasse aufgehoben wurde.
  • 1962: Gleisverschwenkung auf der Ammerseebahn, südlich vom Bahnhof Dießen zwischen den beiden Bahnübergängen von Kilometermarkierung 41,8 bis 42,35. Dort wurde das Gleis bis zu 20 Meter nach Osten verlegt, um die Geschwindigkeit durch einen größeren Kurvenradius zu erhöhen.
  • In den weiteren Jahren wurden noch mehr Gleisverschwenkungen auf der Ammerseebahn durchgeführt, wie z.B. in Egling.
  • 1964: Gleisverschwenkung auf der Ammerseebahn im Bereich Bf. Wielenbach bis nach dem Bahnübergang Unterhausen. Nach dem Bahnhof Wielenbach bis zum Bahnübergang Unterhausen wurde das Gleis ca. 15 Meter nach Westen verschwenkt. Noch heute gehört das Grundstück zwischen der alten Trasse und der neuen Trasse der Bahn AG. Deutlich sind noch die betonierten Stützen neben dem künstlich angelegten Bach neben der alten Trasse zu sehen. Nach dem Bahnübergang - Richtung Weilheim - wurde das Gleis um einige Meter nach Westen verschwenkt. Auch der Bahnübergang wurde dabei um einige Meter nach Westen verlegt. Auf den alten Trassen kann man noch den damaligen feinen Schotter sehen, so wie er zur damaligen Länderbahnzeit verwendet wurde.
  • 29.05.1965: Die letzte Dampflok der berühmten Baureihe S3/6 der Bayerischen Staatsbahn wird verabschiedet. Die Nachfolge treten moderne Dieselloks der Baureihe V200 an. Die 18 622 wird am 10. Januar 1966 ausgemustert.
  • 26.06.1965: Zum ersten Mal in der Geschichte der europäischen Eisenbahn erreicht ein fahrplanmäßiger Schnellzug eine Geschwindigkeit von mehr als 200 Kilometer/Stunde. Nach der Eröffnungsfahrt mit Ehrengästen zwischen Augsburg und München verkehren täglich ab Ausstellungsgelände Züge mit 200 km/h nach Augsburg und Zurück. Die Fahrzeit beträgt 26 Minuten.
  • 25.08.1965: Die Verlosung der vier Nummernschilder der letzten Dampflokomotive 18 622 aus der berühmten bayerischen Baureihe S 3/6 bringt mehr als 8000.- DM ein. Der Reinerlös wird der "Aktion Sorgenkind" zur Verfügung gestellt.
  • 16.09.1965: Mit der Unterzeichnung des Finanzierungsvertrag in München durch den Bund, den Freistaat Bayern, die Stadt München und die DB ist der Bau der 4,2 Kilometer langen Tunnel zur Verbindung Hauptbahnhof-Ostbahnhof gesichert.
  • 10.01.1966: Als letzte Schnellzuglokomotive der berühmten bayerischen Baureihe S 3/6 wird die Lok 18 622 der Bundesbahndirektion Augsburg ausgemustert.
  • April 1966: Die letzten hölzernen Schnellzugwagen werden ausgemustert.
  • 17.05.1968: Indienststellung des Prototyp 218 001 Diesellokomotive. Äußerlich gleicht sie der 216er ist aber mit einem neu entwickelten Zwölf-Zylinder-Motor mit 2500 PS Leistung ausgerüstet. Damit ist sie die stärkste einmotorige Diesellok der DB.
  • Sommer 1967: Im diesem Jahr begannen die Bauarbeiten zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Geltendorf - München für den Betrieb der S-Bahn-Linie S4 Geltendorf-Ebersberg.
  • 26.07.1968: Der Freistaat Bayern, die Stadt München und die DB unterzeichnen einen Vorvertrag für die Einrichtung eines Verkehrs- und Tarifverbundes in München.
  • 29.09.1968: Als Vorleistung für das Münchener S-Bahn-Netz wird zwischen München und Geltendorf für Nahverkehrszüge der elektrische Betrieb aufgenommen.
  • Januar 1969: Die Bundesbahndirektion Augsburg wird "dampffrei" und ist damit der erste Direktionsbezirk ohne Dampflokomotiven. Der Bezirk der BD München soll in Kürze folgen.
  • 29.09.1968: Am 29.09.1968 wird als Vorleistung für das Münchener S-Bahn-Netz zwischen München und Geltendorf für Nahverkehrszüge der elektrische Betrieb aufgenommen.
  • 22.06.1969: Mit Beginn des Sommerfahrplans verschwindet der Begriff "Personenzug" aus dem Sprachschatz der Bundesbahn, ein Begriff, der vielfach mit "Bummelzug" in Verbindung gebracht wurde. Der neue Begriff lautet von nun an: "Nahverkehrszug".
  • 04.08.1970: Die Bundesbahndirektionen Augsburg, Kassel, Mainz, Münster, Regensburg und Wuppertal werden in 5 Stufen aufgelöst.
  • 1971: Schon vor der Stammstrecken-Tunnel Fertigstellung, fuhren ab den 15. April 1971 die S-Bahnen vom Münchner Hauptbahnhof nach Geltendorf - zwischen den noch verkehrenden Vorortszügen.
  • 01.06.1971: Als erste von 6 Direktionen wird die BD Augsburg aufgelöst. Ihr Bezirk wurde von der BD München übernommen.
  • 20.03.1972: Im Bezirk der BD München gibt es keine Dampflokomotiven mehr im Triebfahrzeugbestand.
  • 28.4.1972: Der MVV (Münchner-Verkehrs-Verbund) tritt in Kraft. Auf der 400 Kilometer langen Strecke wird der S-Bahn-Verkehr mit den ET 420 aufgenommen.
  • 28.05.1972: Gründung des MVV (Münchner Verkehrs Verbund)
  • Oktober 1972: Von der ersten S-Bahn-Fahrt bis zum Oktober 1972 gab es in der Münchner S-Bahn noch die 1. + 2. Klasse
  • 01. Oktober 1972: Aufnahme des vollen S-Bahnbetriebs zwischen Grafrath und Geltendorf (S4).
  • 01. 02.1973: Ab diesen Zeitpunkt wurde das Rauchen in der Münchner S-Bahn verboten
  • 16.05.1974: Die letzten Bahnsteigsperren auf Bahnhöfen der DB werden aufgehoben.
  • März 1974: Als Ersatz für die nicht mehr zeitgemäßen Schienenomnibusse VT98, wird der neue Nahverkehrstriebwagen BR 628 und BR 627 entwickelt, die für Nebenbahnen ohne Fahrdraht konzipiert wurde. Im Rahmen einer Vorstellungsfahrt von München nach Geltendorf wurde diese neue Baureihe der Öffentlichkeit vorgestellt.
  • Juli 1974: Der erste Prototyp der Baureihe VT 627 wurde an die DB übergeben. Es ist die einteilige Version des VT 628.
  • 8. Juni 1975: Auf der eingleisigen Strecke zwischen Schaftlach und Warngau stießen wegen eines Fahrplanfehlers zwei Nahverkehrszüge (zwei BR 218er) in voller Fahrt frontal zusammen. Bei dem schwersten Zugunglück nach dem Zweiten Weltkrieg in Bayern fanden 39 Menschen den Tod und 178 Reisende wurden zum Teil schwer Verletzt. (Ein Helfer vom THW Rosenheim ist mir persönlich Bekannt. Ihm sind die grausamen Bilder noch gut in Erinnerung, so dass Sie Ihm heute noch zusetzen).
  • Herbst 1976: Nach elfjähriger Bauzeit wird die Umgestaltung der Bahnanlagen in Kempten abgeschlossen. Anstelle des alten Kopfbahnhofes ist im Osten ein neuer Durchgangsbahnhof geschaffen worden. Das Empfangsgebäude ging bereits 1969 in Betrieb.
  • Januar 1977:  Die letzten Dampflokomotiven der Baureihe 050 sind ausgemustert. Sie haben lange das Rückgrat mit der Baureihe 044 im Güterzugdienst gebildet.
  • 14/15. Mai 1977: Die letzten offiziellen Fahrten von Zügen mit Dampflokomotiven finden bei der DB statt. Das Zeitalter des Dampfbetriebes ist endgültig vorbei bei der DB.
  • 26. Oktober 1977: Nach 142 Jahren ist die Epoche des Dampflokbetriebes auf bundesdeutschen Strecken offiziell beendet.
  • Frühjahr 1978: Die Bahnsteige am Münchener Hauptbahnhof werden auf 76 cm erhöht.
  • 16.10.1978: Die elektrische Schnellzuglokomotive der Baureihe 17, die 117 113-1, ist in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden. Sie ist die einzige noch in Betrieb befindliche Lokomotive dieser Baureihe und ist im Bahnbetriebswerk Augsburg stationiert.
  • Dezember 1978: Der 300. S-Bahn-Triebzug der Baureihe ET 420, der ET 420 287-5, wird an die DB ausgeliefert.
  • Juni 1979: Die letzte von MaK (Maschinenbau GmbH Kiel) gebaute dieselhydraulische Lokomotive der Baureihe 218, die 218 499-2, wird an die DB ausgeliefert. Damit ist das Verdieselungsprogramm abgeschlossen. Insgesamt sind in den letzten 30 Jahren 3200 dieselhydraulische Lokomotiven beschafft worden.
  • 1980: Einführung der Sommerzeit bei den meisten europäischen Bahnen. Der letzte Dampfkran der DB wird in der Bundesbahndirektion Hamburg ausgemustert.
  • Mai 1981: Bei der Münchner S-Bahn werden die südlichen Vorortstrecken von Wolfratshausen und Holzkirchen über Solln an die S-Bahn-Stammstrecke angeschlossen. Dazu ist im Vorfeld des Münchner Hauptbahnhofs, westlich der Donnersberger Brücke ein gleisfeldquerender Tunnel errichtet worden.
  • Juni 1981: Die Laufleistungen der Dieselmotoren der Baureihe 218 werden immer besser. Über eine Million Kilometer werden ohne Zwischenausbesserung zurückgelegt. Diese schadenfrei Laufleistung ist gegenüber Straßenfahrzeugen - zum Beispiel Omnibusmotoren - doppelt so hoch.
  • 01.08.1982: Die Untersuchungsfristen bei den BR 218er wird von 800.000 auf 1.000.000 Kilometer angehoben.
  • 1987: Die DB hat die letzten fünf ihrer ehemaligen Trans-Europ-Express-Dieseltriebzüge (TEE) der Baureihe 601 ins Ausland verkauft.
  • 28.05. - 21.06.1988: In dieser Zeit fand ein Testbetrieb mit vier holländische Doppelstockwagen in kanariengelb und zwei BR120 als zukünftigen S-Bahn Ersatz statt. Jedoch konnte sich diese Variante nicht durchsetzen, da der Ein- und Ausstieg zu viel Zeit in Anspruch nimmt.
  • 31.12.1988: Am letzten Tag des Jahres 1988 fand der kurioseste Unfall in der S-Bahn-Geschichte statt, worüber heute noch gesprochen wird. In Ebersberg, Endstation der S4 Geltendorf-Ebersberg, mußte der Lokführer kurz auf die Toilette, als er zurückkam war die S-Bahn weg. Als er sofort Alarm schlug wurden die Fahrdienstleiter auf der Strecke Ebersberg-Wasserburg verständigt, da die Strecke stets bergab ging. Nach 20 Kilometer Geisterfahrt wurde die S-Bahn auf ein Abstellgleis geleitet, wo sie auf einen Prellbock aufprallte und erheblich deformiert wurde. Das Kuriose noch dabei, auf dem Zugzielanzeiger stand "S4 Geltendorf" und das in Wasserburg am Inn.
  • 30.04.1990: Die Strecke zwischen Pasing und Grafrath wird nun durch die Betriebssteuerzentrale (BSZ) in Pasing ferngesteuert. Ab Grafrath übernimmt der Fahrdienstleiter in Geltendorf die Verantwortung.
  • 02.06.1991: Zu diesem Datum fand im S-Bahnbereich von München ein Linientausch statt. Die S4, die von Geltendorf nach Ebersberg fuhr, wurde mit der S5 getauscht. Die S4 endet jetzt am Ostbahnhof und die S5 fährt nun von Herrsching nach Ebersberg. Die Streckenlänge der S4 hat sich nun verkürzt auf 46,1 Km.
  • 1993: In Geltendorf ging das Unterwerk, das sich im westlichen Teil des Bahnhofes an der Ammerseebahn befindet, in Betrieb.
  • 1999: Die ersten "DESIRO (VT 642) von Siemens werden ausgeliefert
  • 2000: 12.000 Form- und Flügelsignale gab es noch 1997, die mit Propangas betrieben wurden. Nach einer Versuchsphase auf der Ammerseebahn und einer Bahn in Niederbayern, werden Bundesweit alle Propangasbetriebenen Signale gegen Solaranlagen umgebaut. Siemens AG - Bereich Verkehrstechnik - lieferte ein innovatives Produkt von 16.000 LED-Lichtpunkte und 3.500 Solaranlagen an die Bahn AG, daß Umweltfreundlich und wirtschaftlich arbeitet. Pro Lampe werden 60 LEDs mit einer Leistungsaufnahme von 1 Watt eingesetzt. Propangasflaschen mussten alle sechs Wochen getauscht werden. Somit spart sich die Bahn AG jährlich ca. 15 Millionen DM ein. Nebeneffekt: Durch den permanenten Betrieb mit Gas entstanden emittierende Schadstoffe, die durch diese neue Technik reduziert wird. Ein Beitrag der Bahn und Siemens AG zum Thema "Umweltschutz", auch der Einsatz von Schmierfetten hat sich verringert. Die LED´s und die Solarzellen reinigen sich übrigens selber. Mit der alten Propanbeleuchtung geht ein Stück deutscher Eisenbahngeschichte seinem Ende zu.
  • 30./31.05.2001: Am 30.05.2001 wird der neue Triebzug VT 642 (DESIRO) der Öffentlichkeit von 6 Uhr bis ca. 8 Uhr vorgestellt. Es wird Kaffee und Zeitungen ausgegeben. Am nächsten Tag wird der VT 642 im Bahnhof Kaufering offiziell der Presse vorgestellt.
  • 10.06.2001: Durch den Fahrplanwechsel 2001 werden die VT 628.0 überwiegend durch 628.2 ersetzt. Betroffen sind die Ammerseebahn und Pfaffenwinkelbahn, sowie das restliche Allgäu. Vereinzelt können die VT 628.0 aber doch noch auftreten.
  • März 2002: Die Münchner S-Bahn wird 30 Jahre alt. Dazu erscheint in der Münchner Tageszeitung "tz" eine Serie von Karl-Heinz Dix. Diese Serie erscheint auch Ende April 2002 als Heftchen, das in den Bahnhofsläden zu kaufen gibt.
  • 06.04.2002: An diesem Datum fuhr zum letzten Mal die Dreiertraktion mit den BR 218er von München nach Lindau. Dies kam zustande, da zwei 218er vom EC ohne Waggons nach Lindau überstellt werden mussten. Deshalb bestand RE 21230 aus 3x 218er und 4x Waggons. Die Sensation kam im Februar 2002 zustande, als bei der 3er Traktion die Königsblaue 218 473-7 und die Touristiklok 218 418 mit 218 402-6 an der Spitze von München nach Lindau fuhren. Ab jetzt fährt der RE 21230 nur noch mit Doppel-Traktion aus zwei Mühldorfer Maschinen
  • 07.04.2002: Der neue Dieseltriebzug VT 612 wird zum ersten Mal offiziell im Fahrplan aufgenommen.
  • 27.07.2002: Auf dem Streckenabschnitt Murnau - Oberammergau wurden offiziell die neuen Triebwagen der Baureihe ET426 eingeführt. Sie lösen die E141er ab, die vorher die E69 abgelöst hatten. Zu diesem Ereignis fand am Bahnhof Murnau ein Bahnhofsfest statt.
  • 13.09.2002: Auf der Ausserfernbahn Garmisch - Reutte - Kempten wurde die Oberleitung zwischen Garmisch und der Landesgrenze wieder montiert und geht ab dem heutigem Datum in Betrieb. Zu diesem denkwürdigen Tag findet am 15.09.2002 wohl das längste Bahnhofsfest der Welt zwischen Garmisch - Reutte und Kempten statt.
  • 04.11.2002: Nun ist es soweit. Die Gleisanlagen am Bahnhof Dießen an der Ammerseebahn werden zurückgebaut. Gleis 3 ist abgebaut und Weiche 4, die das bereits vor Tagen demontierte Ladegleis 1 bediente, ist demontiert.
  • 15.12.2002: Änderung des Werdenfels-Takt zu Gunsten Weilheim. Allgäu-Schwaben-Takt behält Takt zu Ungunsten der Ammerseebahn.
  • 31.12.2002: Für die Baureihe 628.0 ist Ende Dezember 2002 Schluss. Alle VT 628.0, die fast 30 Jahre ihren Dienst verrichteten und nur im BW Kempten beheimatet waren, verschwinden von den Gleisen der Allgäubahn, sowie der Ammerseebahn und Pfaffenwinkelbahn und allen anderen Nebenstrecken. Als Ersatz kommen weitere 642er (DESIRO) nach Kempten.
  • 14.12.2003: Bahnsteigverlängerung in St. Ottilien und dadurch längere Züge (4 Waggons) auf der Ammerseebahn.
  • 14.12.2003: Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2003 wird die Thurbo-AG für vier Jahre den InterRegio-Ersatzverkehr auf der Strecke München - Oberstdorf fahren. Die lokbespannten Züge werden ganztägig im Zweistundentakt mit einem in der Schweiz entwickelten Service- und Qualitätskonzept verkehren. Als Lokomotive wird erstmals in Deutschland der von Siemens gebaute Eurorunner ER 20 im Personenverkehr eingesetzt. Die Lokomotive mit einer Leistung von 2000 Kw und einer Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h zeichnet sich dadurch aus, dass sie verbrauchsarm ist und die Abgasemissionen drastisch gesenkt werden konnten. Ferner ist die Schalldämmung des dieselelektrischen Antriebes so dimensioniert, dass ein sehr niedriger Schallpegel erreicht wird. Nicht umsonst heißt die ER 20 auch "Flüsterlok". Die Lok wurde im Full-Service-Paket bei Siemens angemietet.
  • 01.05.2004: Bf. Utting bekommt ab 01. Mai 2004 ein Kurs 90 Terminal. Von nun ab kann man wieder alle Fahrkarten kaufen. Ein positives Signal für Utting? Warten wir es ab.
  • 10.05.2004: Am Bahnhof Geltendorf begannen die Arbeiten zur Verlängerung der Unterführung für den neuen Parkplatz, der erst später gebaut wird.
  • 07.06.2004: Offizielle Eröffnung des neuen Bahnsteiges am Haltepunkt St. Ottilien - leider ohne Schüler, da versäumt wurde, das zu diesem Zeitpunkt Ferien sind.
  • 12.08.2004: Ein starker Sturm legte im Bereich Geltendorf und Riederau den Schienenverkehr lahm. S-Bahn nach München blieb bei der Ausfahrt von Geltendorf stecken, in Riederau entgleiste wegen einem Baum eine 628er Garnitur und in Richtung Augsburg waren viele Bäume über den Schienen gelegen. Am 14.8.2004 in der Frühe konnte der Verkehr wieder aufgenommen werden. Lediglich Richtung Allgäu gab es keine Störungen, bzw. Unterbrechungen.
  • 2004/2005: Zum Fahrplanwechsel 2004/2005 werden die 218er Dieselloks auf der Ammerseebahn weitgehendste von den Verbrennungstriebwägen der Baureihe 642er (Desiro) abgelöst.
  • 01.07.2005: Seit fast 20 Jahren hielt am Bahnhof Kaltenberg offiziell kein Zug mehr. Es hielten zwar ein paar Sonderzüge unter großen Auflagen, doch diesmal wurde der Bahnhof EBA-gerecht hergerichtet und betrieben - jedoch nur während den Ritterspielen 2005.
  • 09.07.2005: In diesem Jahr waren zum ersten Mal auf der Ammerseebahn die Russendiesel - genannt “Ludmillas” unterwegs. Als erste Ludmilla fuhr ein Unkrautspritzzug und am 09.07.2005 fuhr anlässlich “75 Jahre Zugspitzbahn” die 234 551 am regulären RE von Augsburg nach Mittenwald auf der Ammerseebahn - mit Halt in Kaltenberg, s.o.
  • Juli 2005: Die Bahn-AG führt in den Nahverkehrszügen das Rauchverbot ein, was von vielen Fahrgästen begrüßt wird.
  • August 2005: Am Dienstag den 16. August 2005 beginnen die großen Umbauarbeiten am Bahnhof Geltendorf und Bahnhof Schondorf. Die größten Veränderungen finden im Bahnhof Geltendorf statt. Dort sind auch drei Aufzüge und ein neuer Bahnsteig geplant. Zusätzlich wird auf Gleis 1 der Bahnsteig erhöht und das fast 100-jährige hölzerne Bahnsteigdach durch ein modernes ersetzt.
  • Dezember 2005: Mit Umstellung auf den neuen Fahrplan 2005/2006 gab es für die Ammerseebahn wieder leichte Verbesserung. Zwei der dominanten Verbesserungen sind zum 1. der Bessere Anschluß in Geltendorf und die 2. Verbesserung ist: In Geltendorf fährt die Ammerseebahn nun auf Gleis 3 ein, damit Reisende zu den abfahrenden Zügen nach München am selben Bahnsteig umsteigen können. Somit verringert sich bei einer etwaigen Verspätung die Umsteigezeit erheblich, da man z.B. nicht von Gleis 5 nach Gleis 2 durch die Unterführung gehen muß.
  • Juni 2006: Ammerseebahn und Pfaffenwinkelbahn wurden ausgeschrieben. Connex - Betreiber der BOB (Bayerische Oberlandbahn) erhielt den Zuschlag ab Dezember 2008. Für viele Lokführer der DB aus Weilheim/Augsburg und Ingolstadt beginnt eine ungewisse Zeit. Keiner soll entlassen werden. Einige werden wahrscheinlich zu Connex wechseln.
  • Dezember 2006: Der Bahnhof Geltendorf ist zum grösstenteils Fertiggestellt, die Baufirma Wadle aus Niederbayern ist abgezogen. Die Aufzüge werden noch eingebaut und gehen voraussichtlich zum 1. April 2007 in Betrieb. Der neue Parkplatz-Süd wurde Freigegeben, was aber nicht zur ganzen Entspannung des Parkplatzproblems beiträgt. Der Parkplatz-Nord muß noch umgebaut und erweitert werden.
  • März 2007: Der neue Service-Store am Bahnhof Geltendorf wurde offiziell Eröffnet, Betriebsbeginn war bereits der 12.12.2006. Betreiber: Melanie Schinol. Am Bahnhof Egling wurde westlich der Gleise ein Wanderweg angelegt. Nun kann man durchgehend von Hattenhofen zum Bahnhof Egling gehen, ohne die Gleise zu überqueren. In Mering wurde in der östlichen Ausfahrt sich befindliche ehemalige Firma den Erdboden gleich gemacht (Am Sandberg)
  • 30.03. - 12.04.2007: Kompletter Gleisaustausch zwischen BÜ Brunnener Str. Km 4,4 bis kurz vor Egling bei Km 8,0. Schotter wird gereinigt und das Gleisniveau neu ausgerichtet, Radien etwas entschärft. Brücken werden im Gleisbett saniert. Streckensperrung zwischen Geltendorf und Mering wegen Schienenerneuerung. Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.
  • Oktober 2008: Das letzte Gleis zum 4-spurigen Ausbau zwischen Mering und Augsburg ist in Mering gelegt worden. Ab Dezember 2008 wird dadurch auch der neue Haltepunkt “St. Afra“ in Betrieb genommen.
  • Dezember 2008: Der Bahnsteig in Dießen wird vom 08. - 19. Dezember 2008 erneuert und zugleich etwas nördlicher Aufgebaut (Richtung Geltendorf)
  • 14. Dezember 2008 : Große Veränderung auf der Ammerseebahn. Ab diesem Zeitpunkt wird die Ammerseebahn von einem Privaten Verkehrsunternehmen betrieben, die BRB (Bayerische Regiobahn) sich nennt und ihren Sitz in Augsburg/Holzkirchen (BOB) hat. Es werden komplett neue Züge eingesetzt vom Typ: Lint 41 von der Fa. Alstom.
  • 2009: Neubau des Bahnhof Weilheim mit Bahnhofvorplatzgestaltung für 7 Millionen Euro geplant, da in Weilheim der Bahnhof tägl. von 6000 Menschen frequentiert wird (weniger wie Geltendorf). Parallel plant die Stadt Weilheim einen Busbahnhof
  • 03.08.2009: Im Bahnhofsbereich von Egling begannen die Gleiserneuerungsarbeiten mit Gleis 1, Signaldrähte wurden entspannt und ausgehängt. Es werden 710 m Gleise ausgewechselt, sowie die Weiche 2+5 ersatzlos Rückgebaut.
  • 04.08.2009: Auf einer Länge von 3454 Meter wird zwischen den beiden o.g. Stationen die Gleise mit ca. 5000 t Schotter ersetzt.
  • 05.08.2009: Utting erhält vor der Umstellung auf das neue ESTW (Elektronisches-Stellwerk) einen Rückbau im Gleisbereich. Weiche 2 mit ca. 50 m Ladegleis werden entfernt.
  • August 2009: Zwischen Egling und Mering wurden Bahnübergänge saniert, Schienen ausgewechselt und in Schmiechen die Antennen vom Sendemast demontiert. In Utting läuft der Umbau zum elektronischen Stellwerk und in Dießen wird mit dem Bau des neuen Bahnsteiges begonnen.
  • 18.09.2009: Seit diesem Datum ist die Unterführung unter den Gleisen der Ammerseebahn in St. Alban offiziell begehbar. Der Zugang ist noch ein Kiesweg
  • 10./11. April 2010: Die alten Signale zwischen Pasing und Geltendorf wurden durch neue moderne Lichtanlagen ersetzt, zugleich ging das elektronische Stellwerk auf diesem Streckenabschnitt in Betrieb. Nach 1968/69 wieder ein weiterer Fortschritt auf der Allgäubahn Kbs970
  • 21. April bis 05. Mai 2010: Gleis und Gleisbett vom Gleis 5 und 6 im Bahnhof Geltendorf wird komplett erneuert. Ausführung Fa. Pittrich München.
  • 2013/2014: Bahnsteigerneuerung am Bahnhof Geltendorf, behindertengerechte Erhöhung, neues Bahnsteigdach und Beschilderung auf Gleis 2/3. Bahnsteig der Ammerseebahn wurde nicht saniert.
  • 2014: Neue Bahngleisunterführung an der Kreisstraße 13 von Geltendorf nach Eresing, die im Oktober 2014 eingeschoben wurde. Zugleich wurde die Eisenbahnunterführung im Kreuzungspunkt der Ammerseebahn und Allgäubahn im westlichen Abschnitt von Geltendorf erneuert.
  • 2014 Der Bahnübergang auf der Staatsstraße Fürstenfeldbruck/Landsberg in Kaltenberg wurde erneuert, die Sprungschanze entschärft und Lärmreduziert.
  • 2015: Bau des neuen elektronischen Stellwerk in westlichen Teil des Bahnhofes Geltendorf, an der Stelle, wo einst das alte Stellwerk-West stand. Im Zug des Neubau musste der Prellbock mit Luftschutzbunker vom ehemaligen Güterhallengleis entfernt werden.
  • 31.03.2015: Sturmschäden - Die Sturmschäden der vergangenen Tage zwischen Augsburg und Schongau führten zu Stilllegung des regulären Betrieb. Die Strecke zwischen Augsburg und Walleshausen, sowie zwischen Geltendorf und Schongau ist schnell wieder als befahrbar. Zwischen Walleshausen und Geltendorf dauern die Reparaturarbeiten an den durch Baumschlag stark beschädigten Oberleitungen weiter an. Auf dieser Strecke fahren über die Osterfeiertage 2015  Busse im Schienenersatzverkehr.
  • 18. - 20.11.2016: Bahnhof Weilheim und der Abschnitt Tutzing bis  Huglfing werden in diesem Zeitraum auf das elektronische Stellwerk, das sich in Weilheim befindet umgeschaltet.
  • 28. - 29.11.2016: In Peißenberg wird an der Sulzer-, und Forsterstraße der Bahnübergang, verbunden mit Straßenarbeiten, saniert.
  • Bahnsteigumbau Weilheim geht zum Jahresende 2016 zu Ende. Begonnen wurde im April 2016.
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